• Empfangsbereich Orthopraxis

Praxis für Orthopädie / Unfallchirurgie
Physikalische und Rehabilitative Medizin
Berufs.-Genoss. Heilverfahren (D-Arzt)

 

OrthoPraxis Kaufbeuren
08341 - 960 920 0
Filialpraxis Bad Wörishofen
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Diagnostik

Jeder Patient ist anders, reagiert anders und kommt mit anderen Erwartungen in die Praxis. Wir betrachten den Menschen ganzheitlich und hören im Anamnesegespräch seine Krankheitsgeschichte. Wir bieten eine gründliche Analyse und Diagnostik und leiten danach eine individuelle Therapie ein, abgestimmt auf den Patienten sowie die Art und Ursache seiner Beschwerden.

Um Ihren Schmerzen, Verletzungen, Fehlstellungen und Beeinträchtigungen auf den Grund zu gehen, wenden wir mit Unterstützung modernster Medizintechnik verschiedene Diagnosemethoden an.

 

Mit der Inbetriebnahme der Kernspintomographie (MRT) seit Januar 2014 ist die spezialisierte fachärztliche Diagnostik des Bewegungsapparates in der OrthoPraxis um ein modernes und wichtiges Verfahren erweitert.

Die MRT ersetzt insbesondere bei orthopädischen Fragestellungen das konventionelle Röntgen immer mehr. Wir können dabei Bandscheiben, Knorpelflächen und die sog. Weichteile (wie z.B. Menisken, Muskeln, Gelenkkapseln, Sehnen oder Bänder) wesentlich genauer beurteilen.

Die Kernspintomographie arbeitet nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Hilfe eines Magnetfelds und kommt so ohne jegliche Strahlenbelastung aus.

Räumlich eingebunden in unsere Praxis führt die zeitnahe Durchführung der MRT-Untersuchung für Sie zu deutlich verkürzten Wartezeiten und Wegen sowie zu einer erheblich schnelleren Diagnosestellung.

In unserer Praxis steht ein offener Kernspintomograph der neuesten Generation, der speziell für Untersuchungen des Bewegungsapparates ausgerichtet ist. Die offene Bauweise bietet bei der Untersuchung den Vorteil, dass kein Beklemmungsgefühl auftritt. Unser Kernspintomograph ist somit auch für Patienten mit Platzangst und für Kinder geeignet.

Die Befundung erfolgt zielgerecht gemäß Fragestellung zeitnah durch uns. Eine qualitätssichernde Zweitbefundung durch einen Facharzt für Radiologie ist zusätzlich gewährleistet.

Für Selbstzahler und Privatpatienten steht das MRT / Kernspintomogramm uneingeschränkt zur Verfügung. In begründeten Fällen ist jedoch auch die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen möglich. Bitte sprechen Sie uns an.

Die dreidimensionale strahlungsfreie Vermessung der Wirbelsäule ist ein hochpräzises, quantitatives und objektives Verfahren zur Analyse der Wirbelsäulenstatik und Ursachen für chronische Rückenschmerzen, Fehler in der Körperhaltung, Skoliosen, Beinfehlstellungen, Beckenschiefstand, Haltungsdefizite bei Kindern und Jugendlichen und vieles mehr... kommen buchstäblich ans Licht. Mit computergestützer Licht- und Videotechnik tastet dieses berührungslose Verfahren die komplette Rückenoberfläche und Wirbelsäule ab und liefert am Monitor das exakte dreidimensionale Bildergebnis.
Die 3D-Wirbelsäulenvermessung wird sowohl zur Erstdiagnose als auch zur Therapiekontrolle angewendet und liefert darüber hinaus wichtige Aussagen über Körperstatik und muskulären Status.

Osteoporose („Knochenschwund“) führt zur Verminderung der Knochenmasse und zur Verschlechterung der Knochenarchitektur. Daraus resultieren eine erhöhte Knochenbrüchigkeit insbesondere in der Oberschenkelhalsregion und in den Wirbelkörpern der Brust- und Lendenwirbelsäule. 
Der Abbau der Knochensubstanz kann u.a. aus bestimmten Erbanlagen, falscher Ernährung, Stoffwechselstörungen, Bewegungsmangel oder Medikamenteneinnahme resultieren. Frauen in der Menopause und Männer über 50 Jahre sind häufig betroffen.

Es gibt einige unterschiedliche Knochendichte-Messmethoden, um frühzeitig einen Knochenmasseverlust nachzuweisen. Allerdings ist nur die DXA-Methode (Dual Energy X-Ray Absorptiometry) die zur Zeit einzige sowohl von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als auch der DGO (Deutsche Gesellschaft für Osteologie) anerkannte Messmethode zur Diagnose der Osteoporose.

Mit Ultraschall (Schallwellen) werden vor allem Gelenke und Weichteile untersucht, um den Ursachen für Schmerzen auf den Grund zu gehen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Weichteilverletzungen, z.B. durch Sportunfälle, zu diagnostizieren. Diese schonende Methode liefert auch bei Säuglingshüften (z.B. bei angeborener Hüftdysplasie) oder bei Untersuchungen des Kleinkinds aufschlussreiche Informationen. Bei der rheumatologischen Untersuchung spielt die Sonographie eine wichtige Rolle zur Diagnostik und Verlaufskontrolle. Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren wie Röntgen, MRT oder CT ist diese Untersuchung auch möglich, während sich der Patient bewegt. 

Manchmal liefern nur Röntgenbilder den entscheidenden Hinweis auf die Krankheits- oder Schmerzursache. Bei der Röntgendiagnostik setzen wir in unserer Praxis eine digitale Röntgenanlage, die die unumgängliche Strahlenbelastung so weit wie möglich reduziert. Die Bilder werden zentral digital archiviert und sind damit jederzeit ohne Qualitätsverlust wieder abrufbar. Da die Bilddaten mehrfach gesichert werden, können keine „Röntgenbilder“ mehr verloren gehen.
Muss zur Findung einer eindeutigen Diagnose die Computertomografie (CT) oder die Magnetresonanztomografie / Kernspintomografie (MRT) herangezogen werden, überweisen wir unsere Patienten an einen Facharzt für Radiologie.

Das von uns verwendete System zur Oberflächen-Elektromyographie und zur individuellen Kraftmessung ist ein Diagnostiksystem neuester Generation. Ähnlich wie bei einer EKG-Untersuchung des Herzens wird mittels schmerzfrei aufgebrachter Klebeelektroden die Relaxations- und Kontraktionsfähigkeit der Muskulatur statisch und dynamisch analysiert. Muskuläre Dysbalancen, Verspannungen und Myogelosen sowie Kontraktions- und funktionelle Defizite werden sichtbar gemacht und über den Therapieverlauf dokumentiert.

Durch eine, wenn möglich seitenvergleichenden, Kraftmessung der Rumpf- oder Extremitätenmuskulatur können Defizite präzise gemessen und zur individuellen Planung der physiotherapeutischen Therapie sowie zur prä- und postoperativen Steuerung der Rehabilitation genutzt werden.

Sport macht Spaß, hilft aufgestaute Energie oder Stress abzubauen und hält den Körper fit. Wer sich nicht bewegt, altert früher und muss unter Umständen aus Bewegungsmangel Erkrankungen durchmachen. Der deutsche Schriftsteller Bertolt Brecht hat einmal gesagt: „Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat gesund zu sein“. Doch kommt es sowohl beim großen als auch beim kleinen Sport häufig zu kleineren oder größeren Verletzungen durch Überanstrengung, Unfälle oder eine falsche Bewegung. Eine schwerwiegende Verletzung wie zum Beispiel ein Kreuzbandriss beim Fußball oder Skifahren sollten je nach Patient operativ oder konservativ behandelt werden. Diese Entscheidung treffen wir mit Ihnen zusammen in einer individuellen Risiko-Nutzen-Abschätzung unter Berücksichtigung ihres sportlichen Anspruchs.
Kleinere Verletzungen werden hingegen vom Sportler häufig vernachlässigt, können aber mit der Zeit durch Haltungsschäden oder Koordinationsstörungen zu einem Problem bzw. einer Anfälligkeit für schwerwiegende Verletzungen werden. In der Sportmedizin heißt es früh und konsequent behandeln.